Wissen was das Herz fühlt

Das Matrix-Programm


Bestimmt kennt jeder die Filmreihe Matrix!? Der Film besagt, dass die Matrix von Programmen und Maschinen bestimmt wird. Wie fast jeder Hollywood-Film ist die Thematik etwas überzogen, aber in Bezug auf die Programme hat die Film-Geschichte gar nicht so Unrecht. Die (irdische) Matrix besteht nämlich aus unseren bewussten und unbewussten Gedanken. Zudem steuern unsere Gefühle die Gedanken, auch wenn sich das in unserer Gesellschaft umgekehrte Doma festgemacht hat. Ich stelle ebenso die These auf, dass erst unbewusste Gefühle zu Emotionen werden, die z. B.  durch Medien und der traditionellen Werbung gerne genutzt werden. An dieser Stelle möchte ich auch gleich erwähnen, dass der so viel diskutierte freie Wille in der unbewussten Matrix bestimmt nicht vorhanden ist, da „Bewusst-Sein“ mit „Selbst-Wert“ zu tun hat.

Trigger oder "Programme", die oft zu reflexartigem Verhalten führen können sich grundsätzlich in jedem Alter ansammeln. Es kommt auf die bewusst wahrgenommene Lebensweise an. Als Kind bzw. im prerationalen Alter sind wir am empfänglichsten für Programme, Trigger oder übersetzt gesagt Eindrücke und Prägungen. Der Sand des menschlichen Bewusstseins ist noch frisch, mitunter (in der Schwangerschaft, in der Empriophase) gerade gestreut worden. Sprich jeder noch so kleine emotionale gefühlsmäßige Eindruck wird aufgezeichnet und diese prägsamen Eindrücke legen uns dazu als Wirkung ein Programm an. Z. B. "Mama geht es schlecht und isst Schokolade. Danach geht es ihr besser". Später als Erwachsene müssen wir nur in eine sehr ähnliche emotionale Lage kommen wie damals und wir spielen dieses Programm wieder ab. "Uns geht es schlecht. Was hat da Mama gemacht?" ... .


Ein solches Programm aufzulösen ist so leicht wie auch schwierig, denn wenn man das Programm (er)kennt hat kann man es relativ leicht löschen oder ändern bzw. umzuschreiben. Manche ziehen es vor durch bestimmte Therapien an die Ursache zu gehen, um mit der Erkenntnis zu arbeiten, andere arbeiten lieber im „Hier und Jetzt“ an dem Problem. Ich glaube, beides hat seine Vor- und Nachteile. Die Ursache des Triggers im „Hier und Jetzt“ aufzulösen vermag eine sehr ausgeprägte Wahrnehmung von sich selbst. Die Gefahr dabei ist, dieses Programm nicht zu löschen oder umzuschreiben, sondern mit einer Illusion zu überdeckeln. Zurück zur Entstehung der Ursache ist ebenso nicht so einfach. Man kann ziemlich schnell irgendwelchen Einbildungen folgen, wenn man z. B. unter Hypnose oder einer tranceähnlichen Therapie, wie die traditionelle Meditation sich gedanklich zur Ausgangssituation begibt. Gleichgültig welche Therapieart man wählt, ist es Vorteilhaft einen guten Psychologen, Hypnotherapeuten, Heilpraktiker oder fachübergreifenden Psychiater aufzusuchen, der in diesem Prozess begleitet. Das Ergebnis bzw. der Erfolg hängt zwar von vielen Faktoren ab, aber die entscheidende ist sicherlich die emotionale Motivationsstärke.


Welche Form der Auflösung des Triggers man bevorzugt sollte jeder für sich rausfinden. Ich persönlich bevorzuge eine Mischform aus einer Therapie und dem arbeiten im Hier und Jetzt. Oft komme ich durch Schreiben in einen hypnoseartigen Zustand. Aber um richtig tief in eine Trance oder Hypnose zu kommen, lasse ich mir gerne von einem Menschen meines Vertrauens helfen.